VLI Newsletter
Thema Lebensmittelindustrie:
„Auf dem Weg zur Brekkies-Gesellschaft“
Einige lesenswerte Bücher dazu.
Weil richtiges Essen einen bedeutenden positiven Einfluss auf die
Schulleistungen hat, ist dieses Thema für Lehrer/innen doppelt interessant.
Neue Buchbesprechungen. Möchte nochmals auf das aktuelle Buch von H.U. Grimm "Vom Verzehr wird abgeraten" hinweisen und es als dringend lesenswert empfehlen. MS 16.05.12
Forum FMS:
„Schulbildung – Was sagt die Wirtschaft?“
Mittwoch, 16. Mai um 20.00 Uhr
im Mehrzwecksaal der Freien Montessori Schule,
Enderstraße 1 in Altach
Der Zentralausschuss für Berufsschulen lädt zum Vortrag mit Prim. Univ. Prof. Dr. Reinhard Haller ein.
„Dem Leben eine Wende geben – Strategien gegen Burnout“
Ort: Altes Kino Rankweil
Zeit: Dienstag, 22. Mai 2012, 20.00 Uhr
Ausschreibung BMUKK-618/060-III/5b/2012
Im Bereich des Landesschulrates für Vorarlberg gelangt voraussichtlich die folgende Stelle zur Besetzung
Landesschulinspektorin/eines Landesschulinspektors
der Verwendungsgruppe SI 1
für technisch-gewerbliche und kaufmännische Lehranstalten
APS: Vorarlberger Forderungen zu den Dienstrechtsverhandlungen
Die Vorarlberger Freien LehrerInnen (FSG-Unabhängige-SLV-VLI) stellen zum Verhandlungsauftakt zum neuen Lehrer/innendienstrecht 20 Forderungen an das Verhandlungsteam der APS-Vertreter/innen in der ARGE Lehrer/innen.
Besoldungsgerechtigkeit, autonome Stundenkontingente, eine pädagogisch-dienstrechtliche und eine administrative Schulleitung, gleichwertige Ausbildung aller Pädagog/innen (auch Kindergärtner/innen) auf Masterniveau, „inklusive“ Schulen, vollständigen Tätigkeitsbeschreibung aller Pädagog/innen, flexible Lebensarbeitszeitmodelle sind einige Beispiele aus dem Katalog mit 20 Forderungen. MS 13.05.12
Occupy Dienstrechtsverhandlungen
Paul Kimberger, der Vorsitzende der ARGE der Lehrer/innen in der GÖD, hat heute ein Rundschreiben zu den aktuellen Dienstrechtsverhandlungen versandt.
Darin stellt Kimberger fest, dass nach einer ersten Durchsicht des 26-seitigen Gesetzesentwurfes es sich um ein gutes Angebot, noch um ein Reformpaket für zukünftige Lehrer/innengenerationen handelt und nennt einige Punkte, die NICHT im übergebenen Papier enthalten, aber seiner Ansicht nach für eine innovative Schule der Zukunft unabdingbar sind:
* eine gleichwertige Ausbildung für alle Pädagoginnen und Pädagogen auf Masterniveau
* eine qualitative und quantitative Beschreibung der umfassenden Arbeit von Lehrer/innen
* Fachleute zur Unterstützung der Schüler/innen und zur Entlastung von Lehrer/innen von der nicht-unterrichtlichen Tätigkeit
* eine umfassende Betrachtung des Systems Schule, um unser gutes Bildungssystem noch besser zu machen
Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals auf die Pressseaussendung der VLI und UBG – siehe weiter unten – hinweisen und ganz bestimmt feststellen, dass die ÖLI-UG - Anträgen in der GÖD bezüglich einer „innovativen Schule“ von den anderen Fraktionen – va. der fcg – durchgehend abgewiesen wurden. Jetzt im Rahmen der Dienstrechtsverhandlungen öffentlich gerade diese Punkte aufzugreifen freut mich zwar, veranlasst mich aber die fcg zu ermutigen, sich in Zukunft zu trauen, sich auch für die gewohnt zukunftsorientierten Anträge der ÖLI-UG zu erwärmen. MS 07.05.12
UBG: Schul/Bildungsexkursion Südtirol
Im Auftrag der Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) organisierte Dr. Siegfried Winkler vom 26. bis zum 28. 4. 2012 für die Vorarlberger Lehrer/innen eine Schul/Bildungs-Exkursion nach Südtirol. Im Mittelpunkt stand der Besuch der Schulen Schulsprengel Schlanders, Fachschule Frankenberg und Schulsprengel Bruneck.
Gemeinsame Schule und Integration als Selbstverständlichkeit.
Alle Teilnehmer/innen waren von der Umsetzung der gemeinsame Schule aller Schüler/innen bis zum achten Schuljahr und der Integration (bzw. Inklusion) von Kindern mit Behinderung (bis zum 18. Lebensjahr) in den Südtiroler Schulen begeistert.
Exkursion Südtirol Bericht 120430_v21.pd
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Occupy Dienstrechtsverhandlungen
Bisher leider nichts Erfreuliches über die Dienstrechtsverhandlungen zu berichten
Am Samstag hat FM Fekter das zwischen Gewerkschaft und Regierung vereinbarte Schweigen beendet und einige Details aus dem 26-seitigen Entwurf für ein neues Lehrerdienstrecht bekannt gegeben. Geht es nach Fekter, sollen neu eintretende Lehrer/innen ab dem Schuljahr 2013/14 unabhängig vom Schultyp ein einheitliches Grundgehalt von 2400 Euro brutto bekommen. Es wäre aber nicht Fekter, wenn sie dafür nicht mehr Arbeit einfordern würde. Konkret stellt sich die Finanzministerin zusätzlich 3 Stunden vor.
Also weit, weit weg von der Idee, den jungen Menschen den Lehrberuf durch ein attraktives Einstiegsgehalt schmackhaft zu machen. Spätestens nach der bereits vereinbarten Nulllohnrunde für 2013 und „moderaten“ Gehaltserhöhung 2014 ist wahrscheinlich – abhängig von der Inflationsrate – der größte Teil der von Fekter vorgeschlagenen Erhöhung des Einstieggehaltes wieder weg. Übrig bleiben die drei Stunden Mehrarbeit. MS 05.05.12
Ohne demokratische Dienstrechtsreform keine demokratische Bildungsreform!
Wir erwarten und brauchen eine Bildungsbudgetoffensive und keine Dienstrechtsverhandlungen unter dem Spardiktat. Dazu braucht es demokratisch gewählte Schulleitungsteams, statt Seilschaften und Parteipolitik genauso wie auf Universitätsniveau ausgebildete Pädagog/innen, bestmögliche Bildung für alle Schüler/innen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und motivierte LehrerInnen.
VLI_UBG_PA_Dienstrecht_030512.pdf
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Die VLI unterstützt die Petition der
"Lehrerinnen für das Bildungsvolksbegehren“
(Heidi Schrodt; Erwin Greiner; Daniel Landau)
---> Online Unterstützung: Petition online unterstützen
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied!
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Maria Fekter!
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek!
Wir begrüßen ausdrücklich Ihr Vorhaben, gemeinsam Verhandlungen über ein neues
Lehrerdienstrecht zu führen und wünschen Ihnen zu diesem Vorhaben viel Energie, Kraft sowie gute und kreative Lösungsvorschläge.
Wir als PädagogInnen aus dem Netzwerk "Lehrerinnen für das Bildungsvolksbegehren" sehen jedoch voller Sorge, dass die uns bisher bekannten Kernpunkte der Verhandlungen vor allem rein budgetären
Notwendigkeiten folgen sollen. Bisher scheint es ausschließlich um Fragen der Entlohnung und der in der Klasse zu verbringenden Arbeitszeit zu gehen.
Ein neues Lehrerdienstrecht stellt jedoch die einmalige Chance dar, Fragen der Besoldung mit Fragen der Pädagogik sowie mit schulischen Fragen in einem weiter gefassten Sinn gemeinsam zu
behandeln und somit mit einer Gehaltsreform einen schulischen Innovationsschub in Gang zu setzen. Wenn das ganze Umfeld der Tätigkeit von Pädagoginnen und Pädagogen in diesen Gehaltsverhandlungen
mitberücksichtigt wird, würden Tausende an ihren Leistungsgrenzen arbeitende LehrerInnen eine andere Botschaft erhalten, als wenn ihnen vermittelt wird, dass sie zu wenig arbeiten und dass dieser
angebliche Zustand für die neu einsteigenden KollegInnen geändert wird.
Wir nehmen an, dass auch die Lehrergewerkschaft dann mit einer anderen Grundeinstellung in diese Verhandlungen einsteigen würde.
---> Gesamte Petition: http://www.bildungsrecht.at/index.php?id=11
---> Online Unterstützung: Petition online unterstützen
VLI - Sitzung
Montag, 07. Mai 2012
20:00 Uhr
Grubwieser Altach
VLI_Einladung_Mai2012.pdf
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Eva Novotny
MYTHOS »BEGABUNG«
Jede/r ein Star
Ein eindrucksvoller VORTRAG von Eva Novotny beim ÖLI-Workshop in Pichl
Eva Novotny
Mit kaum einer Botschaft kann Eva Novotny Menschen mehr verstören als mit der Eröffnung, dass alle Menschen alles lernen könnten - was aber auch heißt, dass alle Menschen alles lernen müssen. Wie besessen von der Idee angeborener Talente hängen die Menschen heute an ihren vermeintlich schicksalhaften Vermögen ebenso wie an ihren Unvermögen.
Einem politisch verhängnisvollen Determinismus stehen allerdings aktuelle Forschungsergebnisse aus der Genetik, vornehmlich der Epigenetik, aus den Neurowissenschaften und aus der Sozialforschung entgegen.
ANDERS ERICSSON machte in einer 30jährigen Forschungsreise durch die Welt der ‚Talente’ unerwartete Entdeckungen. Nirgends stieß er auf ‚Naturtalente’. Ob Komponist, Ballkünstlerin, Romancier, Musikerin, Schachspieler oder Verbrechergenie – 10 000 Stunden aktive Beschäftigung mit dem Gegenstand scheinen erforderlich um auf Weltklasseniveau zu kommen.
So hatte MOZART im Alter von sechs Jahren bereits etwa 3 500 Unterrichtsstunden bei seinem Vater absolviert.
--> Der gesamte Vortrag als Download in der rechten Spalte.
Neues Dienstrecht
Verhandlungen beginnen nächste Woche
Eine Einigung noch in diesem Sommer eher unwahrscheinlich
Wegen den deutlich unterschiedlichen Vorstellungen von Regierung und Lehrerschaft und die teils großen Auffassungsunterschiede auch innerhalb der Verhandlungsteams auf Regierungs- und Gewerkschaftsseite über die wichtigsten Eckpunkte in einem neuen Dienstrecht, ist eine Einigung noch in diesem Sommer eher unwahrscheinlich.
Kleine Zeitung (23.04.12) „Für die Regierung jedenfalls wird es eng, will sie das Dienstrecht vor der Nationalratswahl 2013 unter Dach und Fach bringen.“
MS 24.4.12
Medienberichte:
--> Österreich Tageszeitung über APA
--> DerStandard-Schmied-Gleiches-Gehalt-fuer-alle-Unterstufen-Lehrer
Veranstaltungshinweis:
Der Zentralausschuss für Berufsschulen lädt in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und dem Alten Kino Rankweil, zum Vortrag mit Prim. Univ. Prof. Dr. Reinhard Haller ein.
Thema: „Dem Leben eine Wende geben – Strategien gegen Burnout“
Ort: Altes Kino Rankweil
Zeit: Dienstag, 22. Mai 2012, 20.00 Uhr
Anmeldung zur Lehrveranstaltung über PHonline bis 24. April 2012:
https://www.ph-online.ac.at/ph-vorarlberg/lv.detail?clvnr=123478
ZA Berufsschulen Vorarlberg Klaus Trenker
Pensionsrecht: Nachgekaufte Studienzeiten können nicht Rückerstattet werden
Für die nach 1.6.1988 pragmatisierten Kolleg/innen werden die Schul- und/oder Studienzeiten nicht als Pensionsversicherungszeiten gewertet, wenn nicht dafür ein besonderer Pensionsbeitrag bezahlt wird – Nachkauf von Versicherungszeiten. Wer nun solche Zeiten nachgekauft hat, kann (auch in Zukunft) dies nicht rückgängig machen, auch wenn nun durch die neue Gesetzeslage die Pensionierung im Korridor nicht mehr möglich oder nur mehr später möglich ist. Wenigstens werden sich die nachgekauften Versicherungszeiten positiv auf die Pensionshöhe auswirken – noch!? Entsprechend der aktuellen Gesetzeslage.
Eine Verbesserung gibt es für die „Hackler“. Wer für die Hacklerregelung Schul-/Studienzeiten nachgekauft hat, damit diese Zeit beitragsgedeckt sind, konnte diesen Rückkauf bisher nur im Ganzen wieder rückgängig machen. Das wird nun geändert, sodass auch eine teilweise Rückerstattung beantragt werden kann. MS 10.04.12
Pensionsrecht: Nachgekaufte Studienzeiten können nicht Rückerstattet werden
Kommentar Gary Fuchsbauer (ÖLI-UG)
In der Karwoche wurde uns mitgeteilt, dass eine Rückabwicklung des Nachkaufs von Schul- bzw. Studienzeiten
für nach 30.6.1988 Pragmatisierte in den Verhandlungen mit dem BKA nicht erreicht werden konnte.
Ich finde das überhaupt nicht ok, dass
a) der Staat hier vor ein paar Jahren eine günstige Nachkaufsmöglichkeit durch die drastische Erhöhung ab 2011 praktisch Ende 2010 total "beworben" hat und nun den "gefangenen" Kunden ihr Produkt
(Korridor) verweigert, und
b) die GÖD so tut, als sei da nichts zu machen.
Bei der Abschaffung der Jubiläumszulage im Dezember 2011 hat die GÖD zumindest zugesagt, dass sie ab Juli 2012 (wenn die ersten JubZul nicht ausgezahlt werden) dagegen rechtlich vorgehen wird -
allerdings auch nur für die, die in der ersten Hälfte 2012 in Pension gehen. Es ist aber auch für alle anderen eine Saürei, die in Erwartung der JubZul den Nachkauf getätigt haben - und zwar 2012
noch in den Korridor gehen können, aber mit netto ca 11000 Euro Verlust (wegen fehlender JubZul).
Und bei denen, die für einen Pensionsantritt ab 2013 nachgekauft haben, fällt nun überhaupt der Grund des Nachkaufs (frühere Pensionierung) weg (und dann auch noch die JubZuw). Wenn aber bei
einem Rechtsgeschäft zwischen zwei PartnerInnen die eine (Regierung + Legislative) ihre Teile des Geschäfts nicht einhält (Pensionierung mit 62 nicht möglich, keine JubZul bei Pensionierung vor
65), dann kann wohl auch nicht die/der andere (Pensionsbeitragszahler/in) verpflichtet bleiben, die vereinbarten Zahlungen zu leisten.
Die Argumentation, dass der Nachkauf nicht nur für den Zeitpunkt der Pensionierung etwas gebracht hätte, sondern auch für die Höhe der Pension, ist erstens für die KollegInnen bis Jahrgang 1954
unzutreffend, da es keinen APG-Teil der Pension gibt, und für die Jüngeren wegen der Unverhältnismäßigkeit zurückzuweisen. Die Höhe der Nachzahlung im Bereich von tausenden Euro und die Erhöhung
der Pension im Bereich von Cent und wenigen Euro, stehen in keinem sinnvollen Zusammenhang. Niemand hätte den Nachkauf aus diesem Grund gemacht. Niemand hätte den Nachkauf unter den heutigen
Gesetzesbedingungen gemacht.
Damit ist doch eindeutig der Rechtsbestand des Wegfalls des Geschäftsgrundes gegeben und damit das Rechtsgeschäft Nachkauf hinfällig und rückabzuwickeln.
Diskussions-Anstößiges von der Österreichischen Lehrer/innen Initiative (ÖLI-UG) und der VLI zur unendlichen und aktuellen Geschichte von der
Reform des österreichischen Lehrer/innen- Dienstrechts
Überschriften - Forderungen:
1. Bildung kostet. Schulreform, Dienstrechts- und Besoldungsreform brauchen ausreichende Bundesbudgetmittel
2. Die Arbeit der Lehrer/innen und ihre bezahlungsrelevante Darstellung im Lehrer/innendienstrecht
3. Arbeitszeit der Lehrer/innen als Jahresarbeitszeit
4. Schutz vor Willkür und im Krankheitsfall
5. Urlaubsanspruch und Ferien
6. Gewähltes Schulleitungsteam auf Zeit
7. Lehrer/innen-Teams
8. Schulversammlung
9. Personalvertretung an der Schule - „verkürztes § 10-Verfahren“ und Freistellungsstunden für den Dienststellenausschuss
10. Sanfter Ein- und Ausstieg
11. Berechnung der Stundenwertigkeit nach Schüler/innenzahl (Seite 2)
ÖLI- Diskussion über Neues Dienstrecht: Sital am Phyrn
Dienstrecht ÖLI-UG-Papir.pdf
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Jung/Neu in der Schule?
Informationsabend für Unterrichtspraktikant/innen und Neulehrer/innen
Dienstag, 10. April 2012 - 19.30 Uhr
Gh Rose Dornbirn, Hatlerstr. 31
Themen:
Das 1. Jahr
Schwierigkeiten/Zumutungen/Lösungsmöglichkeiten/Glücksmomente
Perspektiven in AHS/BMHS
Neues Dienstrecht?
Alltägliches/-fälliges
Auf euer Kommen freut sich das VLI – Team der AHS und BMHS
Die Einladung richtet sich selbstverständlich auch an Lehramtsstudent/innen und alle die sich für die Schule interessieren
UP_Einladung_April2012.pdf
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Seit Jahren kämpfen die Unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD um ihre Fraktionsanerkennung in der GÖD.
Der UG, zu der auch die ÖLI-UG gehört, reicht es – jetzt klagt sie ihr statutarisches Recht auf Fraktionstatus bei Gericht ein.
Ein Recht auf wirkliche Mitbestimmung in der GÖD ist nun einmal mit der Fraktionsanerkennung der UG verbunden. Weitere Sparpakete und parteipolitisch motivierte Blockaden dringender Entwicklungen hin zu einem zukunftsfähigen Bildungssystem müssen verhindert werden. Für eine positive Entwicklung der Schulen in Österreich muss die ÖLI-UG zukünftig in die Entscheidungen der GÖD maßgeblich eingebunden werden.
Nach jahrelangem unergiebigen Bemühungen, die GÖD – Spitze in Richtung Fraktionsanerkennung der UG zu bewegen, ist der Rechtsweg einzige Chance die GÖD – Blockade aufzubrechen.
Aber das kostet Geld. Wenn du die UG unterstützen willst, kannst du das steuerschonend, wenn du deinen ÖLI-UG Mitgliedsbeitrag ganz oder einen Teil davon für den Rechtsstreit um die Fraktionsanerkennung zweckwidmest.
In den nächsten Tagen und Wochen findest du an dieser Stelle noch weitere und viel mehr Informationen dazu.
MS 25.03.12
Diskussion - Neues Dienstrecht
Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) und VLI fordern:
Gemeinsam in die Offensive – Solidarität mit den zukünftigen Junglehrer/innen
Gerhard Rüdisser:„Wir brauchen ein Dienstrecht für die Schule von morgen. Eine Arbeitszeiterhöhung für neu eintretende Kolleg/innen ist das falsche Signal. Wir brauchen eine ausreichende Finanzierung des Bildungswesens durch den Bund.“
Österreichische Lehrer/innen Initiative (ÖLI-UG) fordert
Neues Dienstrecht für die Schule von Morgen
Gewerkschaften sollen nicht abwarten, sondern in die Offensive gehen
Keine lebenslängliche Arbeitszeiterhöhung für neu eintretende Kolleg/innen, sondern ausreichende Finanzierung des Bildungswesens durch den Bund.
Schmied, Heinisch-Hosek und Fekter basteln mit ihren Vertrauten in Klausur an einem neuen LehrerInnen-Dienstrecht. Mit der Gewerkschaft soll erst dann gesprochen werden, wenn alles inhaltlich bereits unter Dach und Fach ist und dem Verhandlungspartner „zuliebe“ gerade noch ein paar Details geändert werden können. Dieser Verhandlungspartner Gewerkschaft wiederum wartet lediglich ab und wird nach langjähriger Erfahrung später ein „Njet“ deponieren, das dann aber wahrscheinlich nichts mehr helfen wird, wegen der „Entschlossenheit der gesamten Regierung" (BM Schmied im Ö1-Morgenjournal).
Die Schule von heute fordert von Schüler/innen und Lehrer/innen größtenteils Anderes als anno 1962, dem berühmten Schulrechtsjahr. Und genau darum geht es.
-->Mehr dazu --> Download ÖLI-Aussendung
„Es geht um die Katastrophe der Kinder“
Vortrag Siegfried Winkler
DIE NEUE MITTELSCHULE - Des Kaisers neue Kleider
Die Vorarlberger Lehrer/innen Initiative ( VLI ) veranstaltete am 15.3. in der Aula der Vorarlberger Mittelschule Klaus in Zusammenarbeit mit der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft ( UBG ) eine Podiumsdiskussion zum Thema ’Neue Mittelschule’. Bildungsexperte Dr. Siegfried Winkler lieferte in seinem Eingangsreferat eine fundierte Kritik zur Neuen Mittelschule, die im nächsten Schuljahr ins Regelschulwesen übernommen wird und damit auch die Vorarlberger Variante ablöst.
„Nur das Namensschild ausgewechselt“
Nix wird mit der von Unterrichtsministerin und vielen Pädagog/innen geforderten Gesamtschule in Österreich. Dafür haben wir jetzt weiterhin Hauptschulen, bei denen nur das Namensschild ausgewechselt wird/wurde.
Eine Katastrophe für die Kinder!
Das Trauerspiel der frühen Aufteilung, das Auseinanderdividieren der Kinder im Alter von 9 1/2 Jahren, das nach wie vor praktiziert wird und einen Gutteil der Volksschulkinder ins Aus manövriert, bleibt bestehen. Dr. Siegfried Winkler „Eigentlich geht es um die Katastrophe der Kinder, denen man mit 8 – 9 Jahren signalisiert, bei den Besten bist du nicht!“
Der Zustrom zu den Gymnasien wird bleiben und ein kompliziertes und im Grunde undurchsichtiges Notensystem wird diese Tendenz noch verstärken.
Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI ) sehen in der Neuen Mitteschule eine Mogelpackung, die die Ungerechtigkeiten des differenzierten Schulsystems weiter verfestigt.
LR Stemer: Der „Bund hat so entschieden …“
„Bemerkenswert“ ist die Reaktion von LR Stemer zur Kritik Winklers an der NMS.
Der für die Schulen zuständige Landesrat widerspricht der Kritik Winklers nicht, tut so als hätte er das immer schon gewusst und als habe er die Gesamtschule eh gewollt, die jetzt vom "Bund" (leider) verhindert wurde und meint, dass jetzt der Bund darauf schauen müsste, dass die Belastung der 9-Jährigen durch das differenzierte Schulsystem gelindert wird.
Unglaublich!? --> Bitte „nachhören“: http://tvthek.orf.at/programs/70024-Vorarlberg-heute/episodes/3742571-Vorarlberg-heute
MS 17.03.12
Presseaussendung -Neue Mittelschule (2).
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Mehr zum Thema NMS
Weitere Artikel dazu auf
Modulare Oberstufe
Eine Zusammenfassung von Gary Fuchsbauer (ÖLI-UG)
Die wesentliche Änderungen:
- · Semestergliederung der Lehrpläne (Kompetenzmodule)
- · Teilnahme an Unterrichtsgegenständen höherer Semester
- · Befreiung von Unterrichtsgegenständen
- · Semesterzeugnisse am Ende des Winter- und Sommersemesters
- · Frühwarnung und Lernbegleitung
- · Semesterprüfungen
- · Aufsteigen mit 2 (und einmal auch mit 3) Nichtgenügend
- · Noch offene „Nicht genügend“ aus früheren Schulstufen
- · Begabungsförderung
- · Bestimmungen zur Matura (Reife- und Diplomprüfung)
- · Rechte/Pflichten der Schüler-innen
- · Lernbegleiter
Noch Fragen? Wir beantworten sie gerne. Mail an vli@vlikraft.at oder über Facebook „VLI“
--> Download in der rechten Spalte: Eine ausführliche Erläuterung der wesentlichen Punkte der Modularen Oberstufe von Josef Gary Fuchsbauer
Verordnung über die Reifeprüfung in den AHS
Stellungnahme der Unabhängige Bildungsgewerkschaft zum Entwurf:
1. Allgemeines und Grundsätzliches
1.1 Zwei große Reformziele
Der Entwurf formuliert auf Grundlage der Erfahrung von Schulversuchen gem. BGBL. I Nr. 112/2009 (für AHS) bzw. der überarbeiteten Neufassung gem. BGBl. I Nr. 52/2010 (für AHS und BHS) die Durchführungsbestimmungen für die neue Reifeprüfung, mit der
- die für die Studierfähigkeit der AbsolventInnen notwendige Allgemeinbildung mit dem Fokus auf Kompetenzen in standardisierter schriftlicher Form nachgewiesen,
- die bessere österreichweite Vergleichbarkeit der Abschlüsse und erreicht und
- die Hochschulberechtigung der MaturantInnen gesichert werden soll.
Diese Durchführungsbestimmungen sollen aber auch gewährleisten, dass die individuelle Stärken der KandidatInnen
- mit der verpflichtenden Vorwissenschaftlichen Arbeit und der
- Wahl der Prüfungsfächer, insbesondere für die mündlichen Prüfungen
wesentliche Elemente der Reifeprüfung sind und nicht nur im Jahreszeugnis der Abschlussklasse bzw. denen der Oberstufe (neben den Pflichtfachnoten: Nachweis für das Engagement in Freifächern, unverbindlichen Übungen, Olympiadekursen, Peer-Mediation, Tutoring oder SchülerInnenvertretungsarbeit, Information über Auslandsaufenthalte) ausgewiesen werden.
Für das Erreichen dieser beiden Reformziele bedarf der vorliegende Verordnungsentwurf noch einiger Nachadjustierungen, mit denen einer absehbaren und an vielen Schulen kritisierten Überforderung der KandidatInnen und ihrer FachlehrerInnen
- durch zu gering angesetzte Betreuung (VWA und Präsentation, Arbeitsgemeinschaften für die mündlichen Prüfungen) und
- durch verspätete oder derzeit noch unzureichende Unterstützung durch Übungsmaterial für standardisierte Klausuren
begegnet werden kann.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass jede unzureichende bzw. Nicht-Berücksichtigung der Betreuungsarbeit in der zu begutachtenden Verordnung negative Auswirkungen auf die Qualität der SchülerInnenleistung und auf eine dem erwarteten Arbeitsaufwand angemessene Abgeltung haben muss, weil die Zahl der Betreuungsfälle ohne Rücksicht auf tatsächliche Erfordernisse eingeschränkt und das Ausmaß der notwendigen, aber nicht abgegoltenen Leistungen der LehrerInnen erhöht wird.
Gesamte Stellungnahme:
Stellungnahme2_UBG_RPVO_Maerz2012 (2).pd
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Neue Mittelschule
Aktuelle Informationen auf der FB-Seite VLI
Gesetzliche Eckpunkte laut Begutachtungsentwurf
-> Organisation
-> Unterricht
-> Beurteilung/Noten
Download --> Dienstrechtsskriptum
...
Da steht alles drin, was für ein/e Lehrer/in im öffentlichen Dienst bezüglich der rechtlichen
Rahmenbedingungen von Interesse ist.
Das allerneueste: Oberstufenreform auf Seite 72-73
Dienstrechtsskriptum ÖLI 2012 neu.pdf
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MR. Mitterlehner
ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) auf Eis.
DerStandard Online berichtet:
27. Februar 2012 11:44
„ACTA - Von der ersten Idee bis zum vorläufigen Aus“
.....
„ 22. Februar: Die EU-Kommission reagiert auf die Vorwürfe von Bürgern und Politikern und kündigt an, ACTA juristisch überprüfen zu lassen. Damit wird der Europäische Gerichtshof (EuGH) beauftragt.“
…..
Nur unsere Regierung tickt anders, (v.a. MR Mitterlehner) .... "13. Februar: Die Bundesregierung verkündet, dass sie weiter an dem Urheberrechtsabkommen festhält." .... obwohl es massiven Proteste in Europa und auch in Österreich gegeben hat. Unsensibel und weltfremd abgehoben. Wie das Sparpaket. Was kümmert(en) denn diese Regierung(en) "die Leut"?! :(( MS 27.02.12
--> Link zum Artikel
Gary Fuchsbauer ÖLI-UG Stv. Vorsitzender GÖD 14
Die Gesetzestexte für die Umsetzung des Sparpakets liegen nun vor. In der GÖD gibt es dazu 3 Tage Begutachtungszeit.
Brief von Gary Fuchsbauer an die GÖD 14
Oder: Auf den Punkt gebracht!
Als Mathematiker sage ich zum folgenden Satz:
"Es ist nicht damit zu rechnen, dass ein späterer Pensionsantritt die Erwerbschancen Jüngerer schmälert. Die Beschäftigung Jüngerer korreliert positiv mit der Beschäftigung Älterer, wenn insgesamt wachstums- und beschäftigungsunterstützende Rahmenbedingungen gegeben sind."
Er ist wahr, weil eine Folgerung immer wahr ist, wenn die Voraussetzung falsch ist.
Da also derzeit wohl nicht "wachstums- und beschäftigungsunterstützende Rahmenbedingungen" gegeben sind (ein jährlich schärfer sparender Staat ist das Gegenteil von beschäftigungsunterstützend), ist es völlig wurscht, ob die "Beschäftigung Jüngerer positiv mit der Beschäftigung Älterer korreliert".
Also bedeutet rein logisch dieser Satz in den Erläuterungen zum Gesetz, dass dem Gesetzgeber die Auswirkungen auf die Jugendarbeitslosigkeit wurscht san.
Oder kann mir bitte jemand erklären, wie die steigende Verweildauer alter LehrerInnen zu einer ebenso steigenden Aufnahme von JunglehrerInnen führen soll? Oder wird es etwa das höhere Bildungsbudget geben, das als "beschäftigungsunterstützende Rahmenbedingung" dafür sorgt?
Davon ist allerdings im Budget nix, aber schon gar nix zu sehen.
Ansonsten handelt es sich um die aus den Medien bekannten Verschlechterungen. Was soll ma dazu sagen? Die Regierung hat sich darauf geeinigt, die GÖD hat ihre Zustimmung bekannt gegeben (oder?).
Für den Pensionskorridor (weiterhin ab 62 möglich) sind nun bei Ruhestandsantritt 2013 38 Pensionsversicherungsjahre, 2014 38,5, 2015 39, 2016 39,5 und ab Korridorpensionsantritt 1.1.2017 (Ruhestandsversetzung mit 31.12.2016) 40 Jahre.
Das wird für jene ein Problem, die Zeiten nachgekauft haben und denen dann weitere Monate fehlen (die sie womöglich gar nicht mehr nachkaufen können) und die dann evt den Korridor nicht mehr nutzen können und daher völlig unnötig nachgekauft haben.
Weiters wird hier die große Ungerechtigkeit spürbar, dass bei Pragmatisierungen bis Mitte 1988 die Studienzeit als Pensionsversicherungszeit angerechnet und daher für den Korridor wirksam wurde, für die später Pragmatisierten aber nicht. Es gibt dann also im Lehrkörper zwei gleich alte und gleich lang im Dienst befindliche KollegInnen, von denen eine/r den Korridor nutzen kann und die/der andere nicht, bloß weil die Übernahme ins öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis zu einem anderen Zeitpunkt geschah. Erstere/r geht mit 62 ohne Nachkauf in den Korridor, zweitere/r muss bis 65 im Unterrichtsdienst bleiben. Genügt das irgendeinem Gleichheitsgrundsatz?
Dass dafür praktisch kein/e pragmatisierte/r Lehrer/in nach 1975 geboren ist und daher in den Wegfall der Parallelrechnung fällt, ist zwar positiv.
Aber ob für die VertragslehrerInnen diese neue Art der Berechnung in realiter dann Verluste bedeuten wird, kann ich aufgrund der Kompliziertheit der Gesetzeslage nicht beurteilen. Bisher fehlt dazu leider jede Aussage von den entsprechenden Stellen der GÖD.
Die Lockerung des Versetzungsschutzes wird sich bei den LehrerInnen wohl kaum auswirken.
Und was die Neuberechnung der Abschläge im Pensionskorridor genau bedeutet, habe ich auch noch nicht verstanden.
LG Gary
Föderl-Schmid - Mit dem TOPSAGER zum Sparpaket
Das Sparpaket liegt auf dem Tisch.
Pensionist/innen und Beamte sind (wieder einmal) die Topzahler.
Wie erwartet, ist es ein Kniefall der Regierungsfraktionen vor den neoliberalen Finanzmärkten.
Kein (ernstzunehmender Beitrag) der Vielfachmillionär/innen und Milliardär/innen. Die ÖVP (und IV) hat sich durchgesetzt.
Zusammengefasst: Ein unfaires, sozial unausgewogenes, wirtschaftlich kontraproduktiv, ökologisch katastrophal und wirtschafts- und gesellschaftspolitisch innovationslos.
Sehr bemerkenswert ist die Aussage der DerStandard-Redakteurin Alexandra Föderl-Schmid. Sie bringt die treibenden Intentionen, die zu diesem Sparpaket geführt haben, auf den Punkt. So bringt sie im heutigen Ö1-Abendjournal anhand eines Beispiels ihr großes Mitleid für den Erstebank-Chef Treichl zum Ausdruck: Er (Treichl) verdient 2,8 Millionen € pro Jahr und muss laut ihren Berechnungen (Anm. Sparr: Die übrigens falsch ist, weil befristet – es ist deshalb de facto deutlich weniger!) eine sehr, sehr hohe Solidarabgabe von € 150.000,- beitragen.
LINK zum Nachhören - auf Minute 49:30 vorspulen:
http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand
Aber hallo!: Das wären ja knapp über 5% - auf Jahre befristet. Da sind wir doch gleich für einen Solidarbeitrag an die Treichls. MS 10.02.12
Links zum Sparpaket:
Das%20Reformpaket%20-%20Die%20Zahlen.pdf
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VCÖ: 20 Milliarden Euro sind bis zum Jahr 2020 im Straßenverkehr einzusparen
Bis zum Jahr 2020 können umweltschädliche und sozial kontraproduktive Subventionen sowie überdimensionierte Straßenbauprojekte im Umfang von 20 Milliarden Euro eingespart werden, betont der VCÖ. Die Budgetkonsolidierung ist als Chance zu nutzen, den Klimaschutzzielen Österreichs näher zu kommen und die krisenanfällige Erdölabhängigkeit des Verkehrs zu verringern. MS 10.02.12
Zum Artikel: http://www.vcoe.at/de/presse/aussendungen-archiv/details/items/Ausgabe2012-25
Bernhard Felderer wurde die "Goldene Bremse" verliehen.
Hier seine Dankesrede - Satire aus der Humor-Abteilung von Attac
Am 13. Jänner verlor Österreich bekanntlich das Triple-A. Weniger bekannt: Bernhard Felderer wurde am gleichen Tag die "Goldene Bremse" - gestiftet vom Interessenverband Superreicher (IV Super) - verliehen. Hier seine Dankesrede - Satire aus der Humor-Abteilung von Attac
Weltweite Proteste gegen ACTA
Es sind weltweit Proteste gegen ACTA am Sa, 11.02.2012 in Vorbereitung.
Auch in Österreich
sind Demonstrationen in Planung!
Wichtig: Die Uhrzeiten und Treffpunkte können sich noch ändern - bitte versichere dich nochmal einen Tag bevor die Demonstrationen stattfinden.
Bregenz: Treffpunkt: 14:00 am Hauptbahnhof
LINKS:
Stopp ACTA: http://www.stopp-acta.at/proteste/
Facebookevent: https://www.facebook.com/events/269553479781320/
ONLINE - PETITION unterschreiben: https://secure.avaaz.org/en/eu_save_the_internet_spread/?slideshow
NR Elmar Mayer
VLI – Veranstaltung
Bildungspolitische Diskussion mit NR Elmar Mayer
06. Februar 2012
20.00 Uhr
Hotel Krone, Dornbirn
Elmar Mayer ist seit 2006 im Nationalrat, Bildungssprecher der
SPÖ und Vorsitzender jenes Ausschusses, der sich demnächst mit dem Bildungsvolksbegehren beschäftigen wird.
Nach einem Einleitungsstatement werden wir mit ihm über laufende Projekte (Neue Mittelschule), über beschlossene (NRP, Oberstufenreform) und geplante Reformen (Lehrerbildung neu), über Versäumnisse, Fehlentwicklungen und andere heiße
Themen der Bildungspolitik diskutieren.
4. VBBI-Vernetzungstreffen vom 12.01.2012
Zusammenfassung der Diskussionen/Ergebnisse
Grundlagenpapier für das VBBI-Verhandlungsteam
Im Zuge von zwei Vernetzungstreffen zwischen den Initiatoren des Volksbegehrens Bildungsinitiative und zahlreichen Bildungs-Initiativen und ExpertInnen am 12.12.2010 und 12.1.2011 wurden Prozess und Ablauf des Volksbegehrens reflektiert und ein Resümee für die weitere Vorgehensweise getroffen.
Weiters wurde überlegt, wie die parlamentarischen Verhandlungen unterstützt werden können und wie die Bewegung stärker werden kann.
Vor allem aber wurde gemeinsam eine inhaltliche ‚Roadmap’ für das Zustandekommen einer umfassenden Bildungsreform erarbeitet. Dazu wurden die dringendsten Maßnahmen für das Jahr 2012 definiert (SOS-Paket) und ein möglicher Fahrplan zur mittel- und langfristigen Umsetzung aller Forderungen bis ins Jahr 2020 erstellt.
Dieses Papier ist das Ergebnis dieser Diskussionen und soll dem VBBI-Verhandlungsteam als Grundlage für den parlamentarischen Prozess dienen. Darüber hinaus stellt es eine Prioritätenliste dar, die auch von anderen Initiativen als gemeinsame Grundlage für das Zustandekommen einer umfassenden Bildungsreform verwendet werden kann.
Grundlagenpapier zum Download
Blödes Sparpaket ….
Sicher ist, es wird ein Unglücksfall, wenn sich nicht in letzter Minute doch noch Vernunft und Mut in den Verhandlungen (woher und vor allem von wem soll die bitteschön kommen? Für Hinweise sind wir dankbar!) zu Wort meldet.
Die wenigen Gerüchte über bisher Diskutiertes geben wenig Hoffnung. Zwar ist nix fix, aber der nächste Biennialsprung – ist eh jedes Jahr im Vorfeld der Gehaltsverhandlungen ein Thema - wackelt jetzt ernsthaft. Die „Arbeitsplatzsicherheitssolidarabgabe“, oder wie das Ding auch heißen mag, ist zumindest eine spaßige, für die Bediensteten des Öffentlichen Dienstes jedenfalls eine teure Idee und endlich einmal etwas Neues. Immerhin in der Runde der Sparpaketwerkler/innen doch noch so etwas wie Kreativität erahn bar. Zwar unbeholfen und feig, aber keinesfalls so dumm wie die Reduzierung der Pensions-Korridorregelung von 62 auf 63 Jahre. Aber, seien wir ehrlich, für irgendwelche positiven Erwartungen in die Lösungskapazität und den Mut und Willen zu einer am Gemeinwohl orientierten Politik der Österreichischen Regierungs- und Oppositionsparteien hat es in den letzten Jahren sowieso nie eine Grund gegeben.
Also noch einmal: Nix ist fix, außer dass wir uns ordentlich ärgern werden. MS 27.01.12
Peter Zellmann
Große Mehrheit (82% ; 76%)
für die Gesamt- und Ganztagesschule
Peter Zellmann, Leiter des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung hat eine Befragung von über 1.000 Österreicher/innen über den Informationsstand und die Akzeptanz bezüglich Gesamt- und Ganztagesschule durchgeführt.
Ernüchternd der Informationsstand der Befragten. Mehr als zwei Drittel können sich unter dem Begriff Gesamtschule nur wenig oder nichts vorstellen und nur für 40% ist die Ganztagesschule ein Begriff.
Erfreulich das Ergebnis bezüglich der Akzeptanz. Nach einer kurzen Information der Befragten durch die Interviewer befürworten 82% „in jeden Fall“ (Peter Zellmann) die Gesamtschule und 76% die Ganztagesschule. MS 23.01.2012
Daniel Landau
Initiative "ZUKUNFT.BILDUNG"
Neue Bildungsplattform von NGOs, IV und Caritas
Der Obmann der Plattform, Daniel Landau: „Unser Ihr Ziel ist es ideologische Schranken zu überwinden, Einzelinitiativen zu bündeln und neue Vorschläge in die Bildungsdebatte einzubringen.“
Die Initiative „ZUKUNFT.BILDUNG“ ist ein Zusammenschluss von Caritas, Greenpeace, Diakonie, die Industriellenvereinigung, Elternvertreter, Schüler und Pädagogen. Durch die Bündelung von Einzelinitiativen wird laut den Initiatoren deren "Schlagkraft erhöht" und neue Ideen soll die zerfahrene Bildungsdebatte in Österreich positiv reanimieren.
Den Schwerpunkt legt die Plattform 2012 auf die elementare Bildung. Die Bildung ab dem Kleinkindalter legt den Grundstein für eine gerechte und erfolgreiche Bildungslaufbahn. Die Plattform fordert eine Zusammenfassung der Kompetenzen beim Bund, denn derzeit seien Einrichtungen im Bereich der frühkindlichen Bildung mit neun verschiedenen Landesgesetzen und zwanzig verschiedenen Gehaltskonzepten konfrontiert. Vor allem brauche es aber eine Ausbildung der Kindergartenpädagog/innen auf universitärem Niveau und eine bessere Bezahlung. Die Kindergärten sollten „Early Excellence Centres“ werden, forderte der Wiener Caritas-Chef Michael Landau. MS 23.01.2012
Christian Felber
ELMAR ALTVATER
CHRISTIAN FELBER
Über die Finanzkrise, das Ende des fossilen Zeitalters und Alternativen zum Kapitalismus.
Schüler/innen der BHAK und BHAS Bregenz haben im Rahmen der Fachrichtung Ökosoziales Qualitätsmanagement (ÖSQM) die Veranstaltung im Saumarkt besucht. Ich habe sie gebeten ihre Eindrücke in einem kurzen Statement zu beschreiben.
Der Finanzmarkt kann immer wieder durch verschiedene Maßnahmen der Politiker repariert werden, aber Umweltschäden, wie zum Beispiel, jene im Golf von Mexiko, können nie wieder Rückgängig gemacht werden. Den meisten Menschen sind die Auswirkungen noch gar nicht richtig bewusst, weil sie noch zu wenig persönlich von den Auswirkungen der 'Umweltzerstörung' betroffen sind! Diese Aussage spiegelt unser kaputtes Wirtschaftssystem wieder, denn im Moment ist jedes Unternehmen nur am größtmöglichen Gewinn orientiert und will unbedingt seiner Konkurrenz um jeden Preis überlegen sein, ohne Rücksicht auf die Natur, von der wir in Wirklichkeit am meisten abhängig sind. Mir persönlich hat die Idee, Unternehmen die sich für den Umweltschutz und das Gemeinwohl engagieren, steuerlich zu begünstigen sehr gut gefallen. Denn sie ist einer von vielen vernünftigen Lösungsansätzen, die unser System wieder Zukunftsfähig machen könnten!
Philipp Schöch : AUL3
Der Abend war für mich sehr informativ und äußerst interessant.
Besonders haben mich die Vorschläge von Christian Felber beeindruckt, wie zum Beispiel, dass man durch Kooperation statt Wettbewerb mehr erreichen kann oder dass die Fair-Trade Produkte billiger
als die nicht fair hergestellten Produkte verkauft werden sollten usw.
Ich bin gespannt, ob sich die Vorschläge von Christian Felber durchsetzen werden.
Sena Seker : IV. HAK
Von Altvater habe ich die Aussage über die Schuldner sehr interessant gefunden. Felber hat mir eigentlich durchgehend gefallen. Die Aussage von Felber, dass sich die Wirtschaft von der Konkurrenzwirtschaft abwenden soll und stattdessen Kooperation herrschen soll, war überraschend für mich und hat mir aber gut gefallen.
Adrian Wolf : IV.HAK
Mir hat am Vortrag von Felber gefallen, dass er das was er zu sagen hatte, sehr interessant präsentierte und ich finde seine Ideen sehr überzeugend.
Paul Breuss : IV.HAK
Der Vortrag war meiner Meinung nach interessant. Er hat die Gemeinwohl-Ökonomie wieder sehr verständlich erklärt und wie Paul sagte, Felber hat sehr interessante Ideen, die jeden überzeugt haben.
Duygu Sönmez : IV.HAK
Aul2
Dominik Braun Die Referenten waren beide sehr überzeugend, Altvater erklärte die Abläufe in der Finanzwelt sehr gut und lies am Ende einige Fragen offen, auf die es nicht immer wirklich konkrete Antworten gibt. Felber hingegen versucht mit dem Modell der "Gemeinwohlökonomie" diese Fragen zu beantworten, dies gelingt ihm sehr gut. Dem Modell stimmen die meisten Leute zu. Ich bin davon überzeugt, dass das Modell unsere Wirtschaft humaner machen würde und auf Dauer besser für uns alle wäre.
Julia Wehinger Also mir persönlich hat der Vortrag von Christian Felber gut gefallen. Mit der kleinen Showeinlage am Anfang, hatte er die Aufmerksamkeit des ganzen Saals schnell für sich gewonnen. Er hat auch das Publikum mit einbezogen, was man von Altvater nicht gerade behaupten kann. Felber hat die "Gemeinwohl-Ökonomie" sehr gut präsentiert und klar gemacht was in einer Wirtschaft wirklich wichtig sein sollte. Der Vortrag von Altvater hat mich keineswegs überzeugt. Es war sehr mühsam seinem Vortrag zu folgen, weil er sehr monoton gesprochen hat und nur sehr wenig Emotionen einfließen lassen hat.
Julia Bertsch Der Vortrag von Altvater gefiel mir persönlich nicht, da es sehr
mühsam war seinem Vortrag zu folgen. Er hat zwar in einfacheren Worten versucht zu erklären wie es derzeit in der Finanzwelt aussieht, dass jedoch eher trocken und fad!
Christian Felber hat im Gegensatz zu Altvater mit seiner Showeinlage zu Beginn seines Vortrags die Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Da ich gerade das Buch "Gemeinwohlökonomie" lese und ich
normalerweise nicht so oft mir den Themen Wirtschaft und Finanzen beschäftige, konnte mir der Vortrag von Christian F. einige offene Fragen beantworten!
Salome Höscheler Der Vortrag von Altvater gefiel mir nicht sehr gut. Er sprach eher gelangweilt. Der Vortrag von Christian Felber hingegen gefiel mir sehr gut. Felber hat das Modell der "Gemeinwohlökonomie" sehr verständlich und gut erklärt. Das sich schon so viele Betriebe für dieses Modell entschlossen haben zeigt, dass es funktioniert. Dies hat mich beeindruckt.
Ca Ro Li Ne Der Abend in Feldkirch war vor allem informativ. Beide Referenten wollten dem Publikum viele Informationen in kurzer Zeit vermitteln. Interessant fand ich Christian Felbers Gestik, die etwas ungewöhnlich aber wirkungsvoll war.
Michelle Guiboud-Ribaud Insgesamt war der Abend eher weniger interessant für mich. Altvater hat nicht sehr viel Neues erzählt und Christian Felbers Idee einer Gemeinwohlökonomie scheint nur in der Theorie das Allheilmittel unserer Ökonomie darzustellen. In der Praxis sehe ich unsere Gesellschaft nicht dazu imstande das soziale Denken und Handeln in der Wirtschaft in die Realität umzusetzen. Vielleicht werde ich ja in Zukunft noch vom Gegenteil überzeugt.
Raffaela Deanovic Der Vortrag von Altvater hat mich nicht wirklich interessiert, größtenteils erzählte er Dinge die man sowieso schon wusste, das Desinteresse kam möglicherweise auch daher, dass Altvater kein besonders interessanter Redner ist. Christian Felber hat mich auf eine Art und Weise doch inspiriert, dass es noch Menschen gibt die an das Gute in der Gesellschaft glauben, vor allem weil man durch die Statistik sehen konnte das er bei nicht gerade wenig Firmen Erfolg mit seinem Konzept hat - Obwohl ich bisher der Meinung war und es immer noch bin, dass unsere egoistische und gierige Gesellschaft mit solch einem System nie zurecht käme - überraschen lass' ich mich gerne!
Gökhan Ünlü Der Vortrag vom Altvater gefiel mir nicht, er sprach zwar sehr deutlich aber meiner Meinung nach auch gelangweilt und "energielos". Christian Felber fing sehr gut an und zog es auch bis zum Schluss durch. Beide wollten in kurzer Zeit sehr viele Informationen mit uns teilen, was jedoch mit der Zeit das Interesse der Zuschauer sinken ließ!
Thomas Giselbrecht Der Vortrag von Altvater war vom sprachlichen Standpunkt aus gesehen nicht so überzeugend wie jener von Felber, jedoch waren seine Aussagen sehr informativ und eine gute Grundlage für den nächsten Redner. Der Vortrag von Christian Felber über sein Modell der „Gemeinwohlökonomie“ war sehr interessant und spannend anzuhören, setzt aber ein drastisches Umdenken aller, sowie starke Handlungen der Politik voraus.
Drazen Lukic Der Vortrag von Altvater war sehr langweilig und zäh. Der Vortrag von Felber war sehr interessant. Er gewann das Publikum für sich, indem Felber mit dem Zuschauern quasi den Vortrag präsentierte. Die kleine Theatereinlage sorgte für frischen Wind nach dem langweiligen Vortrag von Altvater.
Bnjr la Frnce Die Inhalte des Vortrages waren sehr sehr wichtig und auch in der Realität gut umsetzbar. Felber konnte in seinem anschaulichen und mitreißenden Vortrag das Publikum begeistern. Sie teilten viele Ideen und Informationen mit uns. Ich finde, dass es sich auf jeden Fall rentiert hat an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Ein rundum schöner Abend in lockerer Atmosphäre.
ELMAR ALTVATER & CHRISTIAN FELBER:
ENDE DES KAPITALISMUS ODER .....
Über die Finanzkrise, das Ende des fossilen Zeitalters und Alternativen zum Kapitalismus.
Der Kapitalismus scheint zum alternativlosen weltumspannenden ökonomischen System geworden sein, das nie da gewesenen Reichtum, aber auch Umweltzerstörung, Armut und Elend erzeugt hat. Doch der Widerstand gegen den ungezügelten Kapitalismus wächst weltweit an und es reifen alternative Wirtschaftsmodelle wie die einer solidarischen Ökonomie, einer ökologisch nachhaltigen Gesellschaft und einer am Gemeinwohl orientierten Ökonomie heran. Geht der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, zu Ende? -- > Saumarkt
Felber
Alle reden von der Krise – Wir nicht!
Weil es vielmehr um das Ende eines Systems geht
Dazu diskutieren am Podium
Dr. Stephan Schulmeister , Wirtschaftsforscher und
Prof. Dr. Harald Welzer , Sozialpsychologe, Berlin
Zeit: 19.1.2012 19:30 Uhr Ort: Bregenz,
Alter Landtagssaal (Hypopassage)
Mit aberwitzigen Summen bekämpfen die Staaten die „Krise“. Ein neoliberales Kreditsystem bringt ganze Volkswirtschaften ins Wanken. Verteilungskonflikte gefährden die Demokratie, eine Stagnation droht die Schwierigkeiten zu verschärfen. Sind Wachstumsstrategien dafür ein Ausweg oder führen sie angesichts der Endlichkeit der Ressourcen mittelfristig in eine Sackgasse? Können wir uns eine Welt ohne Wachstum überhaupt vorstellen?
Moderation: Dr. Ursula Kremmel, Organisationsberaterin
Eine Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt und der Grünen Wirtschaft Vorarlberg
Schulmeister
Foto: Der Standard
Lehrerbildung "neu": Wozu Universitäten zweiter Klasse?
Ein offener Brief an die Unterrichtsministerin.
Josef Christian Aigner
Erst war die "Pädak", dann die "PH". Jetzt droht die nächste Umtaufe - und damit nach der "Neuen Mittelschule" ein weiterer Etikettentausch ohne reformpolitische Substanz. Cui bono? -
Sehr geehrte Frau Ministerin! Als eine von mir bisher in Ihrem Wirken geschätzte Ressortleiterin enttäuscht mich Ihre Politik in Sachen LehrerInnen- bzw. PädagogInnenbildung neu einigermaßen: Obwohl Sie hier die Gelegenheit hätten, mit dem Koalitionspartner - in Gestalt unseres Exrektors und Ministers Töchterle - einmal an einem Strang zu ziehen, ohne weltanschauliche Rückgratgefährdungen zu riskieren (wie etwa beim Neologismus "Neue Mittelschule" ...), tun Sie beharrlich das Gegenteil: Ginge es nach Ihnen, soll die (Aus-)Bildung von Lehrern, ja auch von Elementar- und Sozialpädagogen (die "PädagogInnenbildung neu") nicht - wie in fast ganz Europa bewährt - an der Universität als höchster Bildungseinrichtung stattfinden, sondern an neu aufgemöbelten alten Bildungseinrichtungen: den sogenannten "Pädagogischen Universitäten". ........
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Neugebauer - Gehaltsverhandlungen
Gehaltsverhandlung: Info zum Wegfall der Jubiläumszulage bei vorzeitigem Ruhestandsantritt.
Rückzahlung von Pensionsbeitragsnachzahlungen möglich.Jubiläumszulage nach 40 Jahren bleibt. Vorzeitige Auszahlung bis 5 Jahre früher nur mehr bei Alterspension
Die 40-jährige Jubiläumszulage wird ab 2012 nur dann um bis zu 5 Jahren früher gewährt, wenn jemand nach Erreichung des persönlichen Pensionsalters in Pension/Ruhestand geht:
Beamt_innen ab 2.Okt.52 geboren: 65,
für ältere: pro Vierteljahr früher geboren: ein Monat früher (zB geb. 2.10.51: 64 Jahre und 8 Monate).
Weibliche Vertragsbedienstete bis Nov.63 geboren: 60, dann pro Jahr um ein halbes Jahr ansteigend auf 65.
Übergangsregelung f. Vertragsbedienstete: Wer bis 31.5.2012 Pensionskorridor (62 Jahre, 37,5 J. pensionsversichert) oder Hacklerregelung erreicht und dann 35 Dienstjahre hat und noch im Dez.11 kündigt, wird das Jubiläumsgeld bekommen (Kündigungsfrist ab 15 Dienstjahren: 5 Monate).
Als anrechenbares Alter für die Jubiläumszulage zählen alle Dienstjahre und die voll angerechneten Vordienstzeiten (aber nicht die halb angerechneten).
ACHTUNG: Wer Pensionszeiten nachgekauft hat und nun (zB wegen der Verschlechterung beim Jubiläumsgeld) doch nicht früher in Pension gehen will, kann die Rückzahlung des (gesamten) Betrags fordern. Es gibt die Hoffnung, dass auch eine teilweise Rückzahlung möglich wird.
Josef Gary Fuchsbauer - ÖLI-UG
Mehr dazu auf der ÖLI-HP
Personalhoheit von Schulleiter_innen?
Retourgang im Demokratiegetriebe!
von Dipl. Päd. HOL Wilfried Mayr
Auszug:
Der Themenschlager der Woche in der Schullandschaft Oberösterreichs lautet „Personalhoheit der DirektorInnen“, die ab 2012 Einzug halten soll.
Die Praxis wird alles andere als Machtverlagerung von oben nach unten (Subsidiarität), größere Selbstbestimmtheit und Motivation an den einzelnen Schulen bringen, vielmehr Monarchismus im Kleinen. Wie ist es möglich, dass …. zunehmend Entscheidungen von Einzelpersonen getroffen werden sollen? Die „Macht des Volkes“, im demokratischen Sinn, die Entscheidungen möglichst jenen zu überlassen, die die Folgen dieser Entscheidungen auch auszubaden haben, wird laufend verkürzt und ausgedünnt.
Ich fordere Demokratisierung auch im Schulbereich. Ich fordere die Wahl der Schulleitungen auf Zeit durch die Schulkonferenz! Die LehrerInnen müssen die Folgen ja täglich ausbügeln und überlegen ihre Wahl deshalb schon einmal gründlicher. Dementsprechend sollen die NeulehrerInnen auch in demokratischer Wahl durch das betroffene Kollegium gewählt werden und nicht durch Einzelpersonen mit ihren Einzelinteressen. Und die InspektorInnen und LandesschulratspräsidentInnen sowieso. Wie wär’s mit einer wirklich demokratischen Schule, wo sie diese Inhalte angeblich ja vermitteln soll?
Der vollständige Text als Download
Personalhoheit an Schulen_2011.pdf
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Unterrichtsausschuss beschließt Oberstufenreform
Modulares System, individuelle Förderung und Lernbegleitung
Der Unterrichtsausschuss beschloss heute die Rahmenbedingungen für die "neue Oberstufe". Sie soll eine individuelle Förderung und Lernbegleitung und Maßnahmen der Begabtenförderung ermöglichen. Das Gesetz, das auch eine Bestimmung über das Aufsteigen mit zwei bzw. nach Beschluss der Klassenkonferenz mit drei "Nicht genügend" enthält, wurde mit den Stimmen der Regierungsparteien verabschiedet.
Durch die "neuen Oberstufe" kann/muss auf die Unterschiedlichkeiten der Schüler_innen in ihrer jeweiligen Lernsituation besser eingegangen und konkrete Unterstützungsmaßnahmen wie Semesterprüfungen, Schulstufenwiederholungen als letzte Maßnahme bei mehr als zwei "Nicht genügend" in Pflichtgegenständen, aber auch Maßnahmen der Begabtenförderung angeboten werden. So soll durch Früherkennung, individuelles Nachholen, Festigen und Vertiefen bei gleichzeitigem Verbleib im Klassenverband die Förderung forciert und individuelle Lernbegleitung ermöglicht werden. MS 17.12.11
Gesetzestexte und weiter Infos auf der Parlaments-HP:
Neuer Lehrplan für die Handelsschule Praxishandelsschule – Ganztagesform:
Ganztagsschule und innovative Pädagogik - Hartnäckigkeit lohnt sich.
Das erfolgreiche Projekt der BHAK und BHAS Bregenz – HASNEU Bregenz – stand Pate für den neuen Lehrplan der Handelsschule.
Ganztagesschule – HASNEU Bregenz: Die bildungspolitischen Dimension vor acht Jahren, die teils unwirtlichen, kuriosen, oft „gspaßigen“ und manchmal schwierigen Rahmenbedingungen machten den besonderen Reiz des Projektes HANDELSSCHULE NEU Bregenz aus und erforderte ein hohes Maß an Hartnäckigkeit. Das Projekt begann mit einer jahrelangen entmutigenden Situation in der Handelsschule, über die Vision eines Lehrers, viel Überzeugungsarbeit, Planung und Umsetzung, einer wissenschaftlichen Evaluierung und endet vorläufig mit der Übernahme der zentralen Bereiche im Lehrplan zum Schulversuch „Praxis Handelsschule“ Ganztagesform.
Hartnäckigkeit lohnt sich!
Obwohl die Ganztagesschule noch vor acht Jahren in Österreich „denkunmöglich“ war, deshalb politisch unerwünscht und anfangs ohne Unterstützung der Schulbehörde und des damaligen Direktors, wird die Ganztagesform zusammen mit modernen und innovativen pädagogischen und didaktischen Grundsätzen und Unterrichtsprinzipien in wenigen Jahren in den Handelsschulen Standard sein. Man darf hoffen, dass auch der neue Lehrplan für die Handelsakademien von einer entsprechend innovativen Entwicklung beseelt sein wird. MS 16.12.11
LPL HAS 110506_MITverbindlicherUebung.pd
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Gerhard Pušnik
Gerhard Pušnik
Neuer Obmann der VLI
Am 12.12.2011 wurde in der Generalversammlung der Vorarlberger Lehrer_innen Initiative der neue Vorstand gewählt. Gerhard Pušnik (AHS) übernimmt auf Wunsch des bisherigen langjährigen Obmannes Manfred Sparr den Vorsitz im Vorstand der VLI. Manfred Sparr (BMHS) wird gemeinsam mit Franz Bickel (APS) Obmann-Stellvertreter. Die Wahl aller Vorstandsmitglieder erfolgte einstimmig. MS 14.12.11
VLI - Vorstand:
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Funktion |
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Obmann |
Gerhard Pušnik |
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Obmann Stv. |
Manfred Sparr |
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Obmann Stv. |
Franz Bickel |
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Schriftführerin |
Katharina Bachmann |
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Kassier |
Gerhard Rüdisser |
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Kooptiert – FA AHS |
Sabine Mathis |
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Kooptiert – FA BMHS |
Rudolf Mayerhofer |
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Kooptiert – FA BMHS |
Maria Strolz |
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Koordinator APS(KM) |
Walter Moosbrugger |
VLI - Facebook & Co.
Neues Kommunikations- und Informationssystem
Informieren und mitreden.
Die VLI-Gruppe im Facebook seit Juli 2011 freigeschaltet
Alle interessierten Kolleg/innen können Mitglied der „geschlossenen“ FB-Gruppe „VLI“ werden. Alle Gruppenmitglieder erhalten die aktuellen Informationen und können aktiv informieren und an Diskussionen innerhalb der Gruppe teilnehmen.
Mitgliedsanmeldung ist ab jetzt möglich und erwünscht. LINK zur VLI-Gruppe
Für die Vorarlberger Lehrer/innen Initiative war und ist die aktuelle, zuverlässige und fundierte Information und der gegenseitige Informationsaustausch der Kolleg/innen von zentraler Bedeutung. Deshalb ist die VLI immer bemüht die Informationsqualität laufend zu steigern. Moderne Kommunikationssysteme unterstützen uns dabei vor allem in der Verbesserung der Informationsqualität und -organisation und der Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten bezüglich eines komfortablen interaktiven Informationsaustausches .
Um den Kolleg/innen auch weiterhin den hohen Informationsstandard bieten zu können, stellt die VLI ihr zentrales Kommunikationssystem auf Facebook um. Parallel dazu wird solange wie erforderlich auch per E-Mail informiert. Ziel ist aber die Nutzung eines zentralen Kommunikationssystems.
Schnelle flächendeckende Information mit modernsten Kommunikationssystemen war ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Vorarlberger Lehrer/innen-Vertretung im Kampf für die Rechte der Kolleg/innen. Um auch zukünftig diese Aufgabe erfolgreich erfüllen zu können, ist die Nutzung des WEB 2.0 unumgänglich. Das System richtig nutzen oder vom System benutzt werden!
Was der VLI im Zusammenhang mit den verwendeten Kommunikationsstrukturen wichtig ist:
Die Nutzung muss komfortabel, schnell und kostenlos sein. Die Kommunikationsstrukturen dürfen nicht in die Ebene der Privatsphäre eindringen. Mehrere parallel existierende elektronische Kommunikationsschienen sollten vermieden werden, damit ein effektiver und sicherer Informationsaustausch gewährleistet ist. Die Kolleg/innen (Nutzer des Systems) können aktiv jederzeit, einfach und schnell in den Informationsaustausch einsteigen.
Das Kommunikationssystem ist jederzeit und überall mit PC oder Handy nutzbar. MS
Facebook-Info 2011 v2.pdf
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